Die Linke. Friedberg lehnt Neugestaltung der Kaiserstraße ohne Radweg ab.
Verbannung der RadfahrerInnen auf die Straße ist vollkommen unsinnig
In der neuesten Planung für die Umgestaltung der Kaiserstraße soll auf einen Radweg entlang der Hauptverkehrsachse verzichtet werden. Die RadfahrerInnen sollen auf der Straße fahren. Durch die Einführung eines Tempolimits auf 30 km/h würde dies für die RadfahrerInnen sicher sein. So lautet zumindest die Begründung. Dies ist barer Unsinn. Auf einer Straße mit 10.000 Fahrzeugen täglich kann man mit dem Rad nicht sicher und unter erträglichen Bedingungen vorankommen. Auch wenn wir das Tempolimit begrüßen, ändert dies nichts an der Situation für RadfahrerInnen. Auch bei einem offiziellen werden einige mit dem KFZ etwas schneller als 30 km /h unterwegs sein. Und am hohen Verkehrsaufkommen ändert sich durch das Limit auch nichts.
Daß die zentrale Verkehrsachse in Friedberg keine vernünftige Möglichkeit für RadlerInnen bietet und auch in Zukunft nicht bieten soll ist ein Unding. Eine solch fahrradfeindliche Politik lehnen wir entschieden ab. Im Gegenteil: Die Umgestaltung der Kaiserstraße kann sich mit Blick auf den Haushalt noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte verzögern. Deshalb fordern wir einen den vorzeitigen Bau eines Radweges zwischen Burg und Ockstädter Straße. Dieser sollte mindestens einseitig erfolgen.
